Neuer Meilenstein für das Werner-von-Siemens Gymnasium

Der Ersatzneubau mit Erweiterung wächst und wächst – heute wurde Richtfest gefeiert. Bis 2030 soll das Gesamtprojekt fertiggestellt werden.

Fotografie: Außenansicht der Baustelle Werner-von-Siemens-Gymnasium © Bilddokumentation Stadt Regensburg

1. April 2025

Beim Werner-von-Siemens Gymnasium wurde heute gefeiert – und zwar nicht irgendein Fest, sondern ein Meilenstein auf dem Weg zu einem der modernsten Schulgebäude der Region. Mit dem Richtfest für den Ersatzneubau des Osttrakts hat das Werner-von-Siemens-Gymnasium einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft gemacht. Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Planungs- und Baureferent Florian Plajer, Leiter des Hochbauamtes Christoph Peytard, Architekten, Planer und Bauschaffende kamen zusammen, um diesen besonderen Moment mit der Schulfamilie zu würdigen. 

Architektur trifft Nachhaltigkeit

„Die Architektur dieses Neubaus ist nicht nur funktional, sondern auch modern entworfen und gestaltet “, erläutert Planungs- und Baureferent Florian Plajer in seinem Grußwort. „Neben der innovativen Technik mit Luft-Wärme-Pumpen und Photovoltaik zur Energiegewinnung wurden robuste und langlebige Materialien verwendet. Gerade weil wir als Stadt unsere Gebäude lange Zeit betrieben, ist diese Robustheit über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes nicht nur nachhaltig sondern auch wirtschaftlich.“

Transparenz, Offenheit und eine optimale Nutzung der Freiflächen standen bei der Planung im Mittelpunkt. Große Glasflächen sorgen für eine freundliche Lernatmosphäre, die gleichzeitig die Energieeffizienz des Gebäudes optimiert, indem sie die natürliche Tageslichtnutzung maximiert.

Fotografie: Richtkrone wird auf den Neubau gesetztFotografie: Ansprache von Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-SchwarzfischerFotografie: Ansprache von Planungs- und Baureferent Florian PlajerRichtfest Werner-von-Siemens Gymnasium 5Fotografie: Musikalische Umrahmung am Richtfest Werner-von-SiemensFotografie: Richtspruch auf einer HebebühneFotografie: Zwei Männer betrachten die Pläne für das Werner-von-Siemens Gymnasium.

Innovatives Energie- und Technikkonzept

Doch das eigentliche Highlight liegt in der technischen Innovation des Bauprojekts. Mit einem hochmodernen Energie- und Technikkonzept wird der Neubau zum Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Luft-Wasser-Wärmepumpen, ein Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ermöglichen es,
rund 75 % des Wärmebedarfs regenerativ zu decken. Ein smarter Mix aus erneuerbaren Energien und effizienter Technik sorgt dafür, dass dieses Schulgebäude nicht nur für die Schülerinnen und Schüler von heute, sondern auch für kommende Generationen ein Ort des Lernens und des ökologischen Bewusstseins wird. „Als Stadt setzen wir klare Prioritäten: Bildung, Klima und Infrastruktur“, betonte Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. „Bis 2027 investieren wir rund 145 Millionen Euro in unsere Schulen, weil wir wissen, dass jeder Euro in die Zukunft unserer Kinder bestens angelegt ist.“

Neben modern ausgestatteten Fachräumen, einer einladenden Aula und einer zukunftsweisenden Akustikplanung ist das Gebäude vor allem eines: Ein Ort, der Kreativität, Gemeinschaft und Innovation fördert. Auch auf Inklusion und Nachhaltigkeit wurde besonderer Wert gelegt. Barrierefreie Zugänge, taktile Leitsysteme und Hörschleifen ermöglichen allen Schülerinnen und Schülern eine gleichberechtigte Teilhabe.

Zudem sorgen begrünte Dachflächen, Innenhöfe und neu geschaffene Pausenbereiche für eine angenehme Aufenthaltsqualität – bestehende Bäume wurden erhalten und um 63 stadtklimafeste Neupflanzungen ergänzt. „Hier werden nicht nur Lehrpläne vermittelt – hier werden junge Menschen auf die Herausforderungen von morgen vorbereitet“, so die Oberbürgermeisterin weiter.

Ein Tag des Dankes und der Vorfreude

Das Richtfest markiert einen wichtigen Schritt auf diesem Weg – und war zugleich eine Gelegenheit für die Stadtspitze, die Bauschaffenden zu würdigen: „Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des städtischen Hochbauamts, den Architekten, den Handwerkern und allen, die täglich auf dieser Baustelle Großartiges leisten. Und natürlich der gesamten Schulfamilie, die trotz Baulärm und Umstellungen mit Geduld und Herzblut dabei ist.“ Es wird sich lohnen! Die Schulfamilie blickt gespannt auf die kommenden Jahre, bis die Türen zum langeersehnten Neubau endlich geöffnet werden.

Text: Katrin Holzgartner

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